>>> Horror <<<
Schatz, weißt Du noch damals,
als wir noch am Leben waren?
Wie war das so schön!!!
Ja, ich weiß es noch
wie gestern.
Aber jetzt nur noch
Gier nach
Menschenblut !!!

Die Witwe

Damals lernte ich eine attraktive Frau im mittleren Alter kennen. Sie viel durch ihr Aussehen nicht auf, sie war durchschnittlich und eher unscheinbar. Wir verabredeten uns in der Eisdiele und sprachen viele Stunden über uns und Gott und die Welt.
Später lud ich sie dann ins Theater und ins Kino ein. Die Zeit mit ihr verging wie im Fluge. Jedes mal, wenn wir uns trafen, verspürte ich immer mehr Lust mit ihr zu schlafen. Sie war sehr interessant und begehrenswert. Wir lachten und alberten herum. Ich hatte den Eindruck, dass sie an mir gefallen gefunden hatte, denn wir trafen uns nun regelmäßig einmal die Woche. Ihre Berührungen weckten den Tiger in mir, aber mein Anstand verbot mir, ihr zu Nahe zu kommen. Ihre Augen waren dunkel und wirkten geheimnisvoll tiefe Abgründe taten sich auf, wenn man in sie hinein sah. Ihre Stimme war tief mit einem warmen Unterton. Sie faszinierte mich und ich wurde immer ungeduldiger. Das schien sie zu spüren und sie spielte mit mir. Wenn ich sie verließ, hatte ich Probleme in der Nacht. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf. Bald erfuhr ich dass sie schon drei Jahre Witwe war und manchmal wieder heiraten würde. Bis jetzt hatte sie aber noch keinen geeigneten Mann getroffen. Sie wollte nicht mehr allein sein.
Wir telefonierten immer öfter miteinander und kannten uns schon ziemlich gut. Sie wollte sogar einen Wellnessurlaub mit mir verbringen. Was wir dann auch taten. Sie zeigte mir aber nur ein wenig von ihr, so dass ich noch mehr auf den Geschmack kam mit ihr eine Nacht zu verbringen. Es vergingen zwei Jahre in unserer Beziehung, dann veränderte sich schlagartig etwas.
Ihre Augenwinkel und ihre Hände fingen an Falten zu zeigen. Sie wurde auch irgendwie unruhiger, als ob sie etwas Bestimmtes suchte. Sie war öfters unterwegs. Trotzdem wurde unsere Beziehung inniger. Mir schien es, dass sie bei mir zu Ruhe kam. Ich besuchte sie zu Hause, nachmittags!
Wir tranken Tee und Kaffee, sahen aufregende Filme und hörten gute Musik. Manchmal kleidete sie so, dass ich fast verrückt wurde und mich auf sie stürzen wollte.
Wir beschlossen zum Tanzen zu gehen und danach zu ihr! Nachts! Vorher war ich immer nur am Nachmittag bei ihr gewesen. Drei Jahre hatte es gedauert.
Ja, nun war es endlich soweit! Ich bekam wohl meine Chance. Sie tanzte Heute besonders wild und ich hatte mächtig viel zu tun.
Die Nacht entlohnte mich dann völlig. Was war das für eine Nacht! Die werde ich im Leben nie wieder vergessen. Ich war fix und fertig. Und ich schlief gleich ein. Nach ein paar Stunden. Geträumt hatte ich so wirres Zeug, wie zirpen, stechen und aussaugen, aber kein Blut.
Am Morgen wachte ich auf, sie küsste mich und brachte mir das Frühstück ans Bett. Wir blieben eine Woche im Bett. Und ich wurde von Tag zu Tag schwächer, die Muskeln ließen immer mehr nach, nur nicht meine Manneskraft. Ich sah, wie ihre Falten von ihren Händen und Augen langsam wieder verschwanden. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sie jünger wurde. Ihre Haut war weicher und glatter. Ihre Haare veränderten sich Zusehens. Sie wurden immer weicher, länger und glänzender. Und ich, ich wurde immer schwächer.
> Heute habe ich eine Überraschung für Dich < sagte sie zu mir.
> Denn diese wird die Letzte für uns sein >
Ein Klos bildete sich in meinem Hals und ich konnte nur noch nicken. Die Stimme versagte mir.
> Komm setzt Dich auf’s Sofa und lass dich verwöhnen! <
Sie stellte sich vor mir auf und ließ ihre Kleider zu Boden gleiten.
Mir stockte wieder der Atem von ihrer Schönheit, mein Blick streifte über ihren ganzen Körper, aber dann streifte sie ihre Haut ab! Es kam ein spinnenartiges Wesen zum Vorschein. Ihr Rüssel fuhr aus und drang in meinen Hals ein. Aus ihren zwei Armen wurden vier dünne und ebenso geschah das mit ihren Beinen. Das geschah so schnell, so dass ich noch nicht einmal zucken konnte.
Sie zirpte und saugte und saugte. Ich spürte wie mein Lebenssaft ab-
gesogen wurde. Ich hatte keine Kraft mich zu wehren. Mir schwanden langsam die Sinne. Je mehr Lebenselixier ich verlor, umso undeutlicher wurde alles um mich herum. Und ich konnte mich nicht wehren.
Aus weiter Ferne hörte ich ihre Stimme und die sagte zu mir:
> Alle 25 Jahre brauche ich einen Partner. Dafür dass er seine Zeit mit mir verbracht hatte, belohne ich ihn. So wie Dich jetzt. Ich gebe Dir die Unsterblichkeit. Und Du wirst, wie ich, durch die Menschenwelt wandern. Du wirst Dir eine Partnerin suchen und das Selbe tun . Immer und immer wieder. <
Ja und nun stehe ich hier und bin Unsterblich und muss mir alle 25 Jahre eine Frau suchen, um ihr dann, bis auf den letzten Tropfen, den Lebenssaft auszusaugen. Immer und immer wieder!
Wie die Vampire Wandel ich nun durch Zeit und Raum. Lebe unerkannt unter den Menschen und warte auf die Auserwählte. Die Richtige für mein Vorhaben, denn so pflanzen wir uns fort. 14 Tage bevor die Metamorphose abgeschlossen ist, habe ich meine Auserwählte in meinem Netz gefangen und hier kommt sie nie mehr heraus. So wandeln immer mehr Witwen auf der Menschenwelt. Und wie die Vampire und Wehrwölfe wollen wir unser Schattenreich vergrößern.
>>> Ende <<<
Im Keller gefangen
Wenn ich ihn erwische, dann breche ich ihm sämtliche Knochen! Dieser Mistkerl. Ich schäume vor Wut.
Meine Hände ballte ich fest zusammen und zog an den Ketten. Sie waren schwer, stark und dick. Keine Chance mich aus ihnen zu befreien. Nur wenn meine Handgelenke schmaler würden, so könnte ich aus ihnen schlüpfen. Das bedeutete aber, ich müsste hungern! Bei diesem Gedanken wurde mir schlecht. Also verwarf ich ihn.
Die Ketten waren so lang, das ich mich auf den Boden legen oder setzten konnte. Wieder wütend rasselte ich mit den Ketten und zog mit aller Kraft daran. Vergebens!
Ich war allein. Niemand da, der mich hört, wenn ich um Hilfe rufen würde. Außerdem sagte ich allen, dass ich am Wochenende auf das Land fahre. Dort bin ich nicht erreichbar. Mit anderen Worten, ich werde noch nicht einmal vermisst.
Oh, wenn ich ihn erwische, breche ich ihm sämtliche Knochen. Einzeln und ganz langsam, mit viel Genuss!
Ich traf den fremden Mann beim Supermarkt. Auf dem Parkplatz.
Er hatte eine Delle in mein Auto beim einparken gefahren und wollte das jetzt ohne Versicherung mit mir regeln. Bares wollte er mir geben. Und gar nicht mal so wenig.
Nur der einzige Haken, er hatte es nicht bei sich. Wir müssten zu ihm nach Hause fahren. Dort angekommen, bekam ich einen Kloß im Hals und schluckte. Irgendetwas stimmte nicht. Aber ich kam nicht drauf.
Er schloss die Tür auf und wir gingen ins Wohnzimmer. Er reichte mir einen Cognac und prostete mir zu. Ich trank den Cognac aus und wurde ohnmächtig.
Wenn ich ihn erwische, breche ich ihm sämtliche Knochen. Schön der Reihe nach und mit viel Gefühl.
Nun sitze ich hier auf dem kalten Boden eines Kellers. Ich weiß noch nicht einmal, ob das seiner ist. Und überlege mir, wie ich mich befreien kann.
Bisher war es still. Doch, halt! Jetzt vernahm ich ein Rascheln und Piepsen. Wie sollte es auch anders sein, die Gäste werde ganz putzige Mäuse sein.
Im Dunkeln sah ich rote Augen, die auf mich zuwanderten. Erst ein Paar, dann immer mehr. Das Rascheln wurde immer lauter und das Piepsen immer aufgeregter.
Etwas graues huschte an mir vorbei. Ich konnte es genau erkennen. Es war dick, grau, hatte vier Beine und einen langen Schwanz. Das Ding sah mich an und schien zu lächeln. Zwei große weiße Nagezähne wurden im Maul sichtbar. Die Barthaare zitterten. Noch hatte die Ratte Respekt vor mir, das würde sich aber sehr schnell ändern, wenn sie begriff, dass ich gefesselt war. Und Ratten waren intelligent, manchmal zu intelligent, für meinen Geschmack.
Ich trat nach ihr, mit ganzer Kraft und schoss sie an die Wand. Sie flog in hohem Bogen dagegen und es gab ein klatschendes Geräusch.
Sie fiel zu Boden, brach sich nicht das Rückrad, sondern stand wieder auf. Es hatte nicht geklappt. Nun wurde das Mistvieh aggressiv und schnell griff mich dieser Allesfresser an. Sie biss in meine Wade und das tat höllisch weh. Ihre Artgenossen kamen immer näher und beobachteten mich.
Wenn ich ihn erwische, dann breche ich ihm sämtliche Knochen.
Wenn ich mich gleich befreit habe.
Die Ratten umringten mich und schnupperten an mir herum. Ein Pfiff ertönte. Die Erste biss herzhaft zu und die anderen Ratten...
>>> Ende <<<
kein Netz
Angelika hatte ein Problem, sie besaß eine Spinnenphobie. Und die war heftig! Wenn sie nachts aufwachte und in ihrem Zimmer eine kleine Spinne lief, drehte sie fast durch. Sie schrie und bekam einen hysterischen Anfall. Wenn ihr derzeitiger Partner nicht anwesend war, rief sie ihn an und wollte das er vorbei käme und die Spinne tötete. Nicht lebend wegbrachte, denn sie würde wieder kommen und sie beißen, ihr ein Netz im Kopf spinnen und sie dann zu kontrollieren. So meinte sie.
Aus diesem Grund hielten ihre Beziehungen auch nicht lange. Einen Rat mal ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wischte sie mit einer energischen Handbewegung fort. Sie meinte, die können ihr sowie so nicht helfen. Außerdem würde die Kasse das nicht übernehmen. Ihr Geld würde sie lieber für Kosmetik ausgeben. So kam es, dass sich an ihrer Phobie nichts änderte.
Angelika war mittelgroß, schlank und hatte brünette schulterlange Haare. Vom Färben hielt sie überhaupt nichts, da das die Haare beschädigt. Schlanke lange Finger mit vielen Ringen und einem rosa Nagellack zierte sie. Ihre Beine wirkten extrem lang, viele standen darauf. Vor allem, wenn sie im Schwimmbad war. Bei dem Badeanzug, den sie trug, wurde der Beinansatz betont. Die Männer liefen ihr reihenweise nach. Und sie genoss das.
Mit ihrer derzeitigen Beziehung flog sie nach Rom, in die ewige Stadt und besichtigte das Kolosseum. Sie wusste unten waren viele Gänge und Katakomben, und das reizte sie sehr. Als stieg sie die Treppe herab. Sie war alt und staubig, man musste sich vorsehen nicht zu stolpern. Dann nachdem sie angekommen war, lief sie durch die alten, nasskalten Gänge.
Vor ihr war eine hölzerne Tür mit einer Inschrift, die sie nicht lesen konnte. Sie war neugierig und trat ein. Mit einem Knall fiel die schwere Tür ins Schloss. Sie erschrak und wollte zurück, denn hier war kein Licht. Es war Dunkel wie in einem Grab. Die Tür aber ließ sich nicht öffnen!
Sie war eingeschlossen! Und es herrschte im Moment Stille. Sie glaubte ihr Herz schlagen zu hören. Ein Kloß spürte sie im Hals und ein Schauer lief ihr den Rücken herunter. Sie rief nach ihrem Begleiter. Nichts zu hören. Sie suchte ihr Handy in ihrer Handtasche und wollte ihn anrufen. Kein Netz! Dieser aber war schon lange fort und antwortete nicht. Er hatte sie schon vor der Treppe verloren.
Nachdem sich ihre Sinne dieser Situation angepasst hatten, hörte sie im Dunkeln mehrere Geräusche. Das Tropfen von Wasser, das Huschen von Ratten und deren Gepiepste, dann ein Scharren und das Heulen des Windes. Woher es hier unten so windete, konnte sie nicht erklären. Mit den Händen an der feuchten Wand bewegte sie sich langsam, Schritt für Schritt, vorwärts. In den Nischen spürte sie Gebeine irgendetwas aus Ton und Schädel. Mit einem Aufschrei zog sie dann ihre Hände zurück. Manchmal vernahm sie ihren Atem. Wieder versuchte sie mit ihrem Handy einen Empfang zu bekommen, vergebens, kein Netz! Einen Fuß vor den Anderen setzend setzte sie ihren Weg durch die Dunkelheit fort. Je weiter sie kam, um so mehr spürte sie, dass etwas klebriges ihre Händen und ihr Gesicht bedeckten. Sich davor ekelnd streifte sie das ab. Manchmal trat sie in eine Pfütze, die nicht immer nach Wasser roch. Dann hallten ihre Schritte von den Wänden wieder. Sie hörte glucksende Geräusche, die den Schauer wieder auf ihren Rücken entfachten. Ihre Sinne waren bis auf das Äußerste gespannt. Dann nach Minuten, ihr kam es wie Stunden vor, sah sie einen Lichtschimmer in der Ferne.
Aufatmend bewegte sie sich darauf zu. Als sie sich wieder an das Licht gewöhnt hatte, sah sie sich die Umgebung an. Überall Spinnweben! Dicke, fette und große, klebrige Spinnenweben. Richtig ekelhaft. Überall hingen die Weben herum. Manche bewegten sich im Luftzug. Je mehr sie die Weben abstreifte, um so mehr ekelte sie sich von der Berührung. Die Klebrigkeit trieb sie fast in den Wahnsinn, es war der blanke Horror, wenn sie mit den Spinnweben in Berührung kam. Sie griff wieder nach ihrem Handy und hoffte auf Empfang, wieder vergebens, kein Netz! Dann krabbelte etwas über ihre Beine und Arme, als sie noch besser sehen konnte, erkannte sie, dass es kleine Spinnen waren. Sie wollte schreien, aber da auch über ihrem Gesicht diese klebrige Substanz zog, mochte sie den Mund nicht öffnen zum Schreien. Es könnten ja Spinnen in ihren Mund laufen. Sie von ihnen heraus auffressen, ganz langsam. Stück für Stück. Sie wischte die Spinnen weg. Und weiter ging es im Halbdunkel. Die Substanz klebte und backte an ihrem Körper. Immer wieder wischte sie mutig alles weg. Sie wurde immer wütender auf die Spinnen.
Langsam wurde es heller und sie konnte einen kleinen Weg durch die Tunnelröhre, erkennen. Sie kam schneller voran. Hier stank es aber erbärmlich, und sie musste sich übergeben. Dann kurz vor dem Ausgang, lief eine faustgroße Spinne auf sie zu und sie wich zurück. Die Spinne folgte ihr. Mit Fußtritten konnte sie das Insekt nicht vertreiben. Unaufhörlich krabbelten die acht behaarten Beine auf sie zu. Bestiegen ihre Füße und weiter an ihrem Körper hoch. Nun hatte Angelika die Nase restlos voll, sie griff nach den Beinen, trotz ihrer Angst, und schlug die Spinne mit einer heftigen Handbewegung gegen die Tunnelwand. Wie ein Kürbis, der auf dem Boden aufschlug, platzte der Körper der Spinne. Ihr Blut verteilte sich in alle Richtungen. Das Geräusch, das die Spinne beim Aufprall machte, gefiel Angelika. Es gefiel ihr sehr gut. Sie trat mit Wutschreien auf den Resten des Insektes herum. Ihr Zorn legte sich. Und wieder suchte sie ihr Handy, kein Empfang, kein Netz! Angelika atmete trotzdem auf. Sie hatte sich dieser mörderischen Spinne gestellt und sie besiegt! Endlich würde sie wieder in Ruhe schlafen können.
Sie erreichte die Tür mit dem Riegel, schob ihn hoch und unter großem Kraftaufwand schwang die Tür langsam unter narrendem Geräusch auf. Sie stemmte sich dagegen, damit es schneller ging.
Sie war frei! Endlich frei! Weg von dieser Brut! Gott sei Dank. Sie glaubte aber nicht an ihn. Keine klebrigen Spinnenweben mehr. Das war nun vorbei. Einen Flammenwerfer, ja der würde ihr jetzt gut dienen können.
Die Oberwelt hatte sie wieder. Hier war es fast tageshell. Schnell fand sie die Stiege mit dem Weg nach oben. Dort angekommen atmete sie die frische Luft genussvoll ein, verweilte einen Augenblick in sich gekehrt und suchte ihren Begleiter. Unten hatte ihr Mobiltelefon keinen Empfang, aber hier schon. Hier war ein Netz! Sie rief ihn an und bald kam er um die Ecke und begrüßte sie.
Er sah sie erstaunt an und seine Kinnlade fiel herunter. Seine Augen riss er weit auf. Sie sah ihn überrascht an und fragte was los sei.
Er deutete auf ihre Haare und sagte kein Wort. Angelika holte aus ihrer kleinen Handtasche, die sie bei ihrem Abenteuer nicht verloren hatte, einen Schminkspiegel und sah hinein.
Ihre Haare waren grau! Auch ihre Augenbrauen hatten diese Farbe angenommen. Dort unten hatte sie sich so gegrämt und den blanken Horror erlebt, das sich ihre brünette Haarfarbe in grau verwandelte.
Ihre Ängste, ihr Horror und ihre Abneigung gegen Spinnen hatte sie verändert. Ihr Ekel und ihre Phobie ließ sie ergrauen.
> Kann ich was für Dich tun? < fragte ihr Begleiter.
> Ja, besorge mir einem Flammenwerfer und dann gehe ich noch mal runter. Ich hab’ da noch eine Rechnung offen! <
Er sah sie an und musste an den Film Resident Evil denken, an die Hauptdarstellerin, an die Kriegerin, an die Kämpferin, die alles vernichtete. Er bekam angst vor Angelika.
Nun aber konnte sie wieder schlafen, über kleine Spinnen lachte sie. Und die größeren, dafür gab es eine Plattschaufel. Oder man heizte ihnen ein. Ein Spinnennetz zerstörte sie mit Leichtigkeit, denn sie war kein wehrloses Opfer mehr! Sie hatte auch das Netz in ihrem Kopf besiegt! Denn da war kein Netz mehr! Drinnen.
>>> Ende <<<